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Spiele
Black Gouda
Materialien:
Verschiedene Gefäße, gefüllt z. B. mit Sand, Mehl, Reis, Wasser, Kassettenrecorder und Kassette mit Geräuschen wie etwa Hundegebell, vorbeifahrende Autos, Straßenbahn, Bretter bzw. Kartonagen, Stühle und Tische, Geschirr, Essen und Trinken, Absperrband
Vorbemerkung:
Für diese Spiel braucht ihr einen dunklen Raum, so dunkel, dass man die Hand nicht mehr vor Augen sehen kann. Falls die Teilnehmer einen bestimmten Weg einschlagen sollen, vergesst nicht, entsprechende Orientierungshilfen zu geben, z. B. mit Absperrbändern. Die Umstellung von Sehsinn auf Tastsinn wird den Teilnehmern durch den Aufbau eines kleinen Sinnesgartens erleichtert.
Spielbeschreibung:
Mit "Black Gouda" seid ihr als blinde Menschen auf der Suche nach einem Café. Führt eure Gruppe also in den Raum und lasst sie zunächst den Sinnesgarten tasten (Hohlgefäße mit Gegenständen).
Überquert die Straße (Kassettenrecorder), weicht den Hindernissen aus (Bretter, Stuhl) und findet schließlich das Café. Dort steht eine Bedienung bereit (die Person sollte den Raum gut kennen). Die eure Bestellungen entgegennimmt und das Essen serviert (z. B. Black Gouda!).
Seilschaft
Ein dickes Seil wird als Handlauf überkreuzungsfrei durch den Raum gespannt. Die Spieler tasten sich nacheinander mit geschlossenen Augen daran entlang. Auf Zuruf des Spielleiters klettern sie über die Schnur oder darunter her oder tauschen den Platz mit ihrem Vordermann. Als Variation lassen sich auch Knoten ins Seil machen, die eine Überraschung für die Spieler ankündigen: Mit Hilfe eines Sehenden muss der Spieler hier über eine kleine Trittleiter klettern, das Loch zum Durchschlüpfen in einem Tuch finden oder Schalen mit warmem, kaltem und handwarmem Wasser unterscheiden (das lässt sich übrigens auch gut mit verschiedenen Riech-, Geschmacks- oder Tastspielen verknüpfen; dann hat man fast schon einen kleinen "Pfad der Sinne").
"Meine Oma ist krank"
Wer hier mitlachen will, muss schon ein bisschen Einsatz bringen, denn immerhin sollte er oder sie bereit sein, sich einen Korken, ein Streichholz oder etwas ähnlich sperriges zwischen die Zähne klemmen zu lassen. Dann läuft das Spiel in Form eines Dialoges ab: Die Spieler sitzen im Kreis, einer fängt an und sagt zu seinem Nebenmann linker Hand (so gut er das mit dem Korken zwischen den Zähnen kann): "Meine Oma ist krank!", worauf dieser ihn fragt: "Was hat sie denn?" (natürlich auch mit Korken!). Der erste Spieler antwortet, indem er eine beliebige Krankheit (z.B. "Mumps") nennt, die sein Dialogpartner dann, trotz Korken, zu verstehen und zu wiederholen versuchen muss. Wenn ihm das gelungen ist, wendet er sich seinerseits mit der Feststellung "Meine Oma ist krank!" an seinen Mitspieler zu Linken, und so setzt sich der Dialog immer im Kreis fort.
Sehr lustiges Spiel für zwischendurch, das insbesondere bei den jüngeren Altersstufen gut ankommt. Wenigstens eine Notfallpackung Streichhölzer braucht man allerdings schon an Material.
Lauter geht's nicht
Bei diesem Spiel können sich alle Mitspieler verausgaben, denn es wird geschrien! Mehrere Varianten sind möglich: Zum Beispiel können Spiel- oder Symbolkartenpaare wahllos unter den Mitspielern verteilt werden. Auf ein Zeichen hin ruft jeder möglichst laut seine Karte in den Raum "Pik 7, Pik7, ...". Im allgemeinen Geschrei versuchen sich die Paare zu finden; wer seinen Partner gefunden hat, hört auf zu rufen. Möglich ist auch eine Variation im abgedunkelten Raum, bei der sich entweder wieder alle, oder ein vorher bestimmtes Paar, das von den anderen durch Geschrei möglichst gut abgelenkt wird, finden müssen. - Im Dunkeln kann das spannender, aber auch beängstigender werden...
Memory
Hier geht`s um das Erinnerungs- und Wiedererkennungsvermögen. Das klassische Memory gibt es in jedem Kaufhaus, aber auch Ohr, Nase und Mund können sich beteiligen. Z.B. zum Hören: Füllt verschieden Materialien wie Sand, Reis, Erbsen, Steine, Mehl ... in leere Filmdöschen; ein Material jeweils doppelt. Jetzt gilt es für die Mitspieler je die zusammen passenden bzw. gleichen Geräusche durch Schütteln der Dosen zu erraten. Mit Hilfe der Dosen lässt sich das Ganze auch als Partnerspiel aufziehen: Jeder kriegt eine Dose, durch Herumgehen und Vergleichen muss jeder seinen Geräuschpartner finden.
Genau so funkiontiert es auch für die anderen Sinnesorgane: Wer findet das Geruchsgegenstück zur Untertasse mit Spülmittel, wer ertastet das zweite Stück Jute auf dem Tisch, wer erschmeckt das zweite Brot mit Erdbeermarmelade?
Achtung: Alle Behälter beschriften!
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